In welche Schubladen Sie uns stecken können?

Eigentlich in die gleiche Schublade mit vielen anderen christlichen Kirchen und Gemeinden auch. Dort fühlen wir uns dann ganz wohl. Denn ohnehin arbeiten wir mit anderen Kirchen auf der Basis der Evangelischen Allianz zusammen. Traditionell sind wir eine Evangelische Freikirche.
Das heißt, ein paar Dinge sind uns besonders wichtig, zum Beispiel:

  • dass Kirche und Staat „zwei Paar Schuhe“ bleiben. Sie werden also vergeblich versuchen, an uns eine Kirchensteuer abzuführen. Wir finanzieren uns ausschließlich aus dem, was jeder freiwillig beisteuern kann.
  • dass Glauben und Zugehörigkeit zur Kirche bzw. Gemeinde eine freiwillige, bewusste Entscheidung sein muss. Sie werden also vergeblich darauf warten, dass wir Säuglinge taufen oder irgendjemanden auf unsere Mitgliederliste schreiben, der sich dafür nicht ausdrücklich entschieden hat und mit Überzeugung sein Christsein lebt.

Warum gibt es die Freikirchen?

Freikirchen sind eine Alternative zu den beiden Volkskirchen unseres Landes, weil sie als kleine, überschaubare Gemeinden den Menschen unserer Zeit persönliche Gemeinschaft und echte Geborgenheit anbieten. Das Prinzip der Freiwilligkeit (freiwillige Mitgliedschaft, freiwillige Mitarbeit, freiwillige Gemeindefinanzierung)trifft die Vorstellungen und Erwartungen, die viele Menschen von „Kirche“ heute haben. Darum entstehen in Deutschland immer mehr Freikirchen. So sind wir im Kreis Lippe eine von vielen Freikirchen.

„Der Segen des Herrn macht reich ohne Mühe“.

Dieser Satz aus dem Alten Testament, dem Buch der Sprüche, Kapitel 10, Vers 22, steht oben auf dem Torbogen zum großen Saal der Horner Burgscheune. Und weil der Segen Gottes für unser Leben so wichtig ist, brachten Eltern schon vor rund 2.000 Jahren ihre kleinen Kinder zu Jesus Christus, damit der Sohn Gottes sie segnet (nachzulesen z.B.: Markusevangelium, Kapitel 10, Verse 13 – 16).

Auch in unserer Zeit können Eltern ihre kleinen Kinder zu Jesus Christus bringen, damit ER sie segnet,; denn das ist das Beste, was wir Eltern für unsere Kinder tun können.

Die Möglichkeit, sein Kind segnen zu lassen, ist in unserer Gemeinde immer gegeben. Dabei spielt die Konfessions- bzw. die Kirchenzugehörigkeit keine Rolle, Das gilt auch für alle, die aus einer Kirche ausgetreten sind.

Quelle: www.schriftenmission.org